Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.


Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:


TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.


Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

Tom Avery Tennis Lessons

Tennis Strategie Tipp Nr.1

(Kurzübersetzung des Videos)

Mein Tipp Nr. 1 für Einzel-Strategien:

Halte den Ball tief.

Wenn Du den Ball tief hältst, hältst Du Deinen Gegner zurück, er kann nicht angreifen, kann Dich nicht von einer Ecke in die nächste treiben.

Es ist wichtig herauszufinden, wo Dein "Fenster" liegt.
Was ich mit "Fenster" meine, ist:
Also, wenn ich einen Ball in der Nähe der Grundlinie auf der anderen Seite landen will, wie hoch muss ich dann über das Netz spielen?

120 cm ist eine gute Höhe, um den Ball in die Nähe der Grundlinie zu bringen.

Nun, wenn Du den Ball tief hältst, kann Dich das in eine vorteilhafte Situation bringen, wenn Du eine schwache Antwort von Deinem Gegner erhältst, indem er einen zu kurzen Ball spielt. Dann kannst Du aufrücken und durch mit "kurzen Winkeln" geschlagene Bälle Deinen Gegner laufen lassen, dabei solltest Du nicht außer acht lassen, weiter ans Netz vorzurücken, um noch kürzere Winkel spielen zu können, denn je weiter Du aufrükst, umso besser kann Du das Feld Deines Gegner ausnutzen, sowie Dein Feld in ausreichender Form abzudecken.

Tennis Strategie Tipp Nr.2

Tipp Nr. 2:

Wenn Du Zweifel hast ob Du einen Ball  eher Crossline oder doch lieber Longline schlagen sollst, dann schlag ihn bevorzugt Crossline. Dir steht mehr Platz zur Verfügung.

In dem Fall, dass Du den Ball entlang der Linie runterschickst stehen Dir 23,7 m zur Verfügung.
Wenn Du Dich für Crossline entscheidest, kannst Du ganze 24 m ausnutzen.

Zusätzlich kommt hinzu das das Netz in der Mitte niedriger ist, und der Ball dann über den niedrigeren Teil des Netzes geht.

Tom Avery Tennis Lessons

Vorhand Tipps

(Kurzübersetzung des Videos)

Wie schägt man eine beständige Vorhand?

Tipp Nr. 1

Der Fehler Nr.1, der durch Tennisspieler gemacht wird wenn sie an der Grundlinie spielen ist, daß der Ball im Netz landet. Wenn Du Dich an diesen Tipp erinnerst, wirst Du nie mehr einen Ball ins Netz schlagen.
Du hast wahrscheinlich schon den Satz gehört:

Schlage von unten nach oben.

Und das ist so wahr.
Du musst wirklich von unten nach oben Schlagen, wenn Du an der Grundlinie stehst, da
die Schwerkraft eine so starke Kraft ist, muss diese Schlagtechnik angewendet werden damit  der Ball etwas Auftrieb bei Deinem Schlag bekommt und über das Netz geht.

Wenn Du den Ball mit der richtigen Technik von der Grundlinie aus geschlagen hast , befindet sich der Ball in einer aufsteigenden Flugbahn, denke nicht, das der Ball die Saiten gerade aus verlassen muss.

Lass uns ein wenig genauer werden:
Wie tief muss ich den Schläger halten, bevor ich den Ball treffen will?
Hole 30 cm unter dem gedachten "Contact Point" mit Deinem Schläger aus und schwinge vorwärts, dann passierst Du sicherlich das Netz.

Tipp Nr. 2

Viele Male, wenn die Spieler von unten nach oben schwingen beginnen sie, den Ball zu lang zu schlagen, über die Grundlinie hinaus. In diesem Fall:

Schließe den Schlägerkopf, dieses verhindert das der Ball zu lang geht.

Tipp Nr. 3

Denke nicht das Du über den Ball rollen musst  damit der Ball Top-Spin bekommt.
Merke, Du möchtest den Äquator von dem Ball treffen, das ist der optimale Punkt um den Ball zu schlagen.
Du möchtest auch nicht den Kontakt mit dem Ball über dem Äquator, denn das treibt den Ball ins Netz.
Wenn Du denn Ball unter dem Äquator triffst, geht der Ball zu lang.

Stattdessen:

Halte den Schläger vertikal in der "Contact area".

Diese Area ist ca. 30 cm lang, in diesem Bereich ist der Schlägerkopf vertikal zu führen. Erst nachdem der Ball von den Saiten weg ist, kann man das Handgelenk "rollen" lassen und den Schlagarm entspannen.